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Feuchtigkeit im Mauerwerk, schlechte Dämmung und steigende Heizkosten
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Warum Hausbesitzer jetzt handeln sollten
Feuchtigkeit im Mauerwerk ist kein Schönheitsfehler. Sie ist ein schleichender Gegner, der die Bausubstanz schwächt, die Wohnqualität mindert und die Heizkosten in die Höhe treibt. Viele Hausbesitzer unterschätzen die Folgen, weil die ersten Anzeichen harmlos wirken. Doch wer zu lange wartet, riskiert teure Sanierungen und dauerhaft höhere Energiekosten.
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Wie Feuchtigkeit ins Mauerwerk gelangt
Feuchtigkeit kann auf verschiedenen Wegen in die Wände eindringen:
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Aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich
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Seitlich eindringende Nässe durch defekte Abdichtungen
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Kondenswasser durch unzureichende Lüftung oder Wärmebrücken
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Schlagregen bei beschädigter Fassade oder fehlendem Schutz
Das Problem: Mauerwerk ist kapillar aktiv. Es saugt Wasser auf wie ein Schwamm und gibt es nur sehr langsam wieder ab.
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Warum feuchte Wände die Wärmedämmung zerstören
Trockene Luft und trockene Baustoffe dämmen gut. Feuchte dagegen leitet Wärme. Schon ein Feuchtigkeitsgehalt von 4–5 % kann die Dämmwirkung eines Mauerwerks um bis zu 50 % reduzieren.
Das bedeutet:
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Die Wärme bleibt nicht im Haus, sondern entweicht nach außen.
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Die Heizung muss länger und stärker laufen.
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Der Energieverbrauch steigt – und damit die Kosten.
Feuchte Wände fühlen sich zudem kälter an, was das subjektive Wärmeempfinden senkt. Viele Bewohner drehen dann automatisch die Heizung höher, ohne zu wissen, dass die Ursache in der Wand steckt.
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Steigende Heizkosten: Ein Problem, dass sich selbst verstärkt
Wenn Feuchtigkeit und schlechte Dämmung zusammenkommen, entsteht ein Teufelskreis.
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Feuchte Wände verlieren Wärme.
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Mehr Heizenergie wird benötigt.
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Die Wände bleiben kalt – Kondenswasser bildet sich.
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Noch mehr Feuchtigkeit dringt ein.
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Die Heizkosten steigen weiter.
Gerade in Zeiten hoher Energiepreise kann dieser Kreislauf schnell mehrere hundert Euro pro Jahr kosten.
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Die unterschätzten Folgen für die Bausubstanz
Feuchtigkeit ist nicht nur ein Kostenfaktor, sie gefährdet das Gebäude.
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Schimmelbildung
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Salzausblühungen
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Abplatzender Putz
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Korrosion von Metallteilen
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Schädigung der Statik bei langanhaltender Durchfeuchtung
Je länger man wartet, desto teurer wird die Sanierung. Frühzeitiges Handeln spart bares Geld.
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Was Hausbesitzer jetzt tun sollten
Ein klarer, strukturierter Maßnahmenplan hilft, das Problem in den Griff zu bekommen.
1. Professionelle Feuchtigkeitsanalyse
Nur eine fachgerechte Messung zeigt, woher die Feuchtigkeit kommt und wie stark das Mauerwerk betroffen ist.
2. Ursachenbeseitigung statt Kosmetik
Einfaches Überstreichen oder Verputzen löst das Problem nicht. Im Gegenteil, es kann Feuchtigkeit einschließen.
3. Sanierung der Abdichtung oder Mauertrocknung
Je nach Ursache kommen verschiedene Verfahren infrage, z. B. Injektagen, Horizontalsperren oder kapillaraktive Trocknungssysteme.
4. Wärmedämmung optimieren
Erst trockene Wände ermöglichen eine wirksame Dämmung. Danach lohnt sich die energetische Sanierung doppelt.
5. Regelmäßige Kontrolle
Nach der Sanierung sollten Feuchtigkeitswerte und Oberflächentemperaturen regelmäßig überprüft werden.
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Fazit: Feuchtigkeit ist kein Bagatellschaden
Feuchte Wände sind ein Warnsignal. Sie kosten Energie, gefährden die Gesundheit und beschädigen die Bausubstanz. Wer frühzeitig handelt, spart langfristig Geld und steigert den Wert seines Hauses.